Briard

Briard

Wo der Briard auftaucht, fällt er mit seiner stattlichen Größe und seinem beeindruckenden Haarkleid sofort ins Auge. Auch charakterlich weist er einige Besonderheiten auf. All das macht ihn zu einem unverwechselbaren vierbeinigen Gefährten.

Der Briard und seine Geschichte

Der Briard ist einer der ältesten französischen Schäferhunde. Schon 1387 beschrieb man in Aufzeichnungen einen Hirtenhund, welcher der heutigen Rasse stark ähnelt. Man vermutet, dass es sich bei den Tieren um eine Kreuzung von Barbet und Picard handelt, gesichert ist diese These aber nicht. Frühere Bezeichnungen sind „Chien de berger de Brie“ und „Chien de berger français de plaine“.

Der Briard und sein Charakter

Von Haus aus besitzt die Rasse ein freundliches und gutmütiges Wesen. Allerdings neigt sie auch zum Eigensinn und ist oft sehr temperamentvoll. Manchmal merkt man den Vierbeinern ihre einstige Berufung als Hütehunde noch an. So versuchen sie unterwegs beispielsweise gerne, „ihre“ Familienmitglieder als Rudel zusammenzuhalten. Entfernt sich ein Mitglied aus der Gruppe, werden sie schnell unruhig. Insgesamt sind die Hunde überaus treu, anhänglich, kinderlieb und geduldig. Sie gelten als anpassungsfähig, intelligent und lernwillig. Fremden Menschen und Hunden gegenüber ist der Briard oft etwas misstrauisch.

Kann man einen Briard alleine lassen?

Briards bleiben nicht gern lange allein. Sie wollen überall dabei sein und sind ideal für Menschen mit viel Zeit. Wenn man mit ihnen übt, sollten aber einige wenige Stunden am Tag möglich sein. Wichtig ist, dass die Tiere vorher und nachher gut ausgelastet werden.

Wie oft muss ich mit einem Briard Gassi gehen?

Der Briard ist ein aktiver und agiler Hund, der viel Bewegung benötigt. Zwei Stunden pro Tag gelten als Untergrenze, diese sollten sich über mehrere Spaziergänge verteilen und Spieleinheiten beinhalten. Auch Sportarten wie Agility und Treibball sind für den Briard gut geeignet. Neben der körperlichen Bewegung ist Kopfarbeit sehr wichtig.

Ist der Briard ein Anfängerhund?

Eher nicht, denn die Hunde sind extrem energiegeladen und besitzen einen ausgeprägten Beschützerinstinkt. Aufgrund ihrer Neigung zur Unabhängigkeit ist eine konsequente, aber liebevolle Führung unerlässlich.

Kann man mit einem Briard Fahrrad fahren?

Ja, sehr gut sogar, denn die Rasse bringt eine enorme Power mit. Voraussetzung ist natürlich, dass der Briard gesund und ausgewachsen ist und die Außentemperaturen nicht zu hoch sind.

Der Briard und seine Gesundheit

Briards gehören zu den robusten Hunderassen und sind sehr widerstandsfähig. Da sie noch nie zu den sogenannten Modehunden zählten, kam es bislang auch noch nicht zu Überzüchtungen. Die imposante Größe der Tiere geht jedoch mit einer gewissen Anfälligkeit für Hüftgelenksdysplasie (HD) einher. In seltenen Fällen besteht zudem eine Neigung zur Augenerkrankung CSNB (kongenitale stationäre Nachtblindheit). Verantwortlich dafür ist eine Mutation im RPE65-Gen. Hin und wieder ist bei Briards ein MDR1-Defekt zu beobachten, der zu einer Medikamenten-Unverträglichkeit führt.

Der Briard und seine Pflege

Wer mit dem Gedanken spielt, einen Briard anzuschaffen, sollte wissen, dass der Pflegeaufwand relativ hoch und zeitintensiv ist. Man sollte dafür etwa eine Stunde pro Tag einplanen. Das liegt an dem langen, dichten und zotteligen Fell, in dem sich gerne Schmutz und Pflanzenteile festsetzen. Um beides zu entfernen und Verfilzungen zu vermeiden, ist regelmäßiges Kämmen unerlässlich. Ein grobzinkiger Kamm eignet sich dafür am besten. Besondere Aufmerksamkeit erfordern die stark behaarten Bereiche an der Brust, hinter den Ohren, zwischen den Zehen und im Gesicht. Besitzer müssen unbedingt darauf achten, dass die Haare nicht zu weit in die Augen hinein wachsen. Das würde nicht nur das Sichtfeld des Hundes beeinträchtigen, sondern auch Augenentzündungen fördern. Das lange Haar „transportiert“ auch gerne Schmutz und Staub zu den Augen. Diese sollten darum regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden: am besten mit dem Samthaut Augen- und Ohrreiniger von Elbpfoten. Er ist besonders sanft und mild, aber auch gleichzeitig effektiv. Die Formulierung enthält unter anderem Algen-, Hafer- und Ringelblumenextrakt und muss nicht abgewaschen werden.

Baden sollte man den Briard nicht zu oft, dennoch lässt es sich manchmal natürlich nicht verhindern. Manche Hundebesitzer machen dann den Fehler, zu ihren eigenen Shampoos zu greifen, doch das kann fatale Folgen haben. Hundehaut hat einen viel höheren pH-Wert, sie ist außerdem viel dünner, so dass die Inhaltsstoffe ganz anders eindringen. Die teilweise starken Duftstoffe sind für die feine Hundenase zudem eine erhebliche und unangenehme Belastung. Viel besser eignen sich milde Hundeshampoos, wobei das Samtfell Shampoo von Elbpfoten erste Wahl ist. Ähnlich wie der Augen- und Ohrreiniger enthält auch er wertvolle und vor allem hautfreundliche pflanzliche Extrakte, die für die Hundehaut eine Wohltat sind und sie gleichzeitig effektiv reinigen. Natürlich sind die Elbpfoten Produkte frei von all den bedenklichen und oft schädlichen Substanzen, die leider immer noch in vielen minderwertigen Hundeshampoos vorkommen. Dazu gehören Mineralöle, Sulfate, Silikone, Phthalate, künstliche Farb- und Duftstoffe, PEGs (Polyethylenglykole) und einige andere Stoffe. Diese trocknen die Haut zu stark aus und verursachen oft Irritationen oder sogar gesundheitliche Probleme.

Steckbrief Briard

Größe: 56 bis 68 cm

Gewicht: 25 bis 40 kg

Lebenserwartung: 10 bis 12 Jahre

Fellfarben: Grau, Weiß, Schwarz, Gelbbraun

Der Briard, ein temperamentvoller Riese mit Herz

Halter eines Briards müssen schon sehr unternehmungslustig und aktiv sein, um mit ihrem Hund mithalten zu können. Die energiegeladenen Vierbeiner haben jede Menge Power und brauchen viel Action. Auch die Pflege des Fells ist relativ anspruchsvoll, mit den genauso praktischen wie sanften Produkten von Elbpfoten aber kein Problem.

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