Spanischer Mastiff im Garten

Spanischer Mastiff

Ein Spanischer Mastiff ist hierzulande ein eher seltenes Bild, dabei kann man die imposante Rasse mit der beeindruckenden Größe eigentlich kaum übersehen. Werden die Bedürfnisse der majestätischen Riesen erfüllt, sind sie wunderbare Wach- und Familienhunde.

Der Spanische Mastiff und seine Geschichte

Man weiß zwar, dass die Rasse Spanischer Mastiff aus Spanien stammt, der genaue Ursprung ist jedoch nicht bekannt. Es wird aber vermutet, dass die Phönizier und Griechen die Urahnen einst ins Land brachten. Galten die Hund zunächst als Statussymbole, wurden sie später vorwiegend und mit großem Erfolg als Herdenschutzhunde eingesetzt. Wie es heißt, sollen sie es sogar mit Wölfen und Bären aufnehmen können. Mittlerweile werden sie auch als Haus- und Hofhunde immer beliebter.

Der Spanische Mastiff und sein Charakter

Von Natur aus ist ein Spanischer Mastiff eher ruhig und gelassen. Seinen Menschen gegenüber verhält er sich in der Regel absolut sanft und loyal. Sein Selbstbewusstsein ist jedoch ebenso groß wie sein Beschützerinstinkt, was auf Fremde bisweilen einschüchternd wirken kann. Grundsätzlich setzt ein Spanischer Mastiff seine Kraft und sein enormes Körpergewicht aber nur im Notfall ein. Er ist sehr intelligent und kann alltägliche und harmlose Situationen von bedrohlichen gut unterscheiden.

Kann ein Spanischer Mastiff alleine bleiben?

Wird er schrittweise daran gewöhnt, kann ein Spanischer Mastiff stundenweise alleine bleiben. Dennoch sollte man immer bedenken, dass er sehr menschenbezogen ist und die Gesellschaft seiner Familie liebt.

Wie oft muss ein Spanischer Mastiff Gassi gehen?

Zwei bis drei Gassi-Runden in der Natur reichen den kräftigen Molossern am Tag aus. Sie sind eher gemütlich unterwegs, bewegen sich aber gerne.

Ist ein Spanischer Mastiff ein Anfängerhund?

Ein Spanischer Mastiff entscheidet häufig selbstständig und gilt als sehr eigenständig. Er braucht eine verlässliche Erziehung und ist für Anfänger daher nicht geeignet.

Kann ein Spanischer Mastiff neben dem Fahrrad laufen?

Aufgrund des hohen Körpergewichts und der Neigung zu Gelenkproblemen ist von langen gemeinsamen Radtouren abzuraten. Eine kurze Strecke im langsamen Schritttempo auf weichem Untergrund ist hingegen möglich.

Der Spanische Mastiff und seine Gesundheit

Ein Spanischer Mastiff gilt allgemein als robust, doch wie alle sehr großen Rassen besteht auch bei ihm eine gewisse Anfälligkeit für bestimmte Erkrankungen. Da ist einmal die Hüft- und Ellbogendysplasie, die zu Arthrose führen kann. Hin und wieder treten Fehlstellung der Augenlider und Unterfunktionen der Schilddrüse auf. Sollte es zu einer Magendrehung kommen, ist sofortiges tiermedizinisches Handeln erforderlich.

Der Spanische Mastiff und seine Pflege

Aufgrund der beachtlichen Körpergröße ist vor allem das Bürsten etwas aufwendiger, denn es beansprucht relativ viel Zeit. Dennoch sollten sich Hundehalter diese Zeit nehmen. Das Fell liegt zwar glatt am Körper an und ist eher kurz, es besitzt aber eine sehr kräftige Struktur. Wichtig ist auch eine regelmäßige Kontrolle und Pflege der großen Schlappohren sowie eine Reinigung der Augen. Hin und wieder muss ein Spanischer Mastiff auch gebadet werden, vor allem dann, wenn er bei Wind und Wetter draußen ist. Egal, ob Fellwäsche oder Ohren- und Augenpflege, in jedem Fall ist auf hochwertige Produkte zu achten, die nicht reizend sind, keine Irritationen verursachen und sich durch eine milde Formulierung auszeichnen.

Die für die menschliche Hygiene konzipierten Produkte wie Shampoos und Duschgele sind daher tabu. Sie können den natürlichen Säureschutzmantel der Hunde stören, die Haut stark austrocknen und Juckreiz, Schuppen oder Entzündungen verursachen. Außerdem lecken sich viele Hunden nach dem Baden. Die nur für die menschliche Haut vorgesehenen Inhaltsstoffe könnten so in den Körper gelangen und Magenprobleme verursachen.

Kritisch und oft sogar schädlich sind Substanzen wie starke Tenside (beispielsweise Sodium Laureth Sulfate und Ammonium Lauryl Sulfate), synthetische Farb- und Duftstoffe, etliche Konservierungsmittel wie Formaldehyd-Abspalter sowie Mineralöle.

Elbpfoten ist dagegen eine Marke für Tierpflegeprodukte, die speziell für Haustiere entwickelt wurden und den Fokus auf natürliche Inhaltsstoffe und eine sanfte Pflege richten. Soll ein Spanischer Mastiff gebadet werden, bietet sich das Elbpfoten Samtfell Shampoo an, das reizarm reinigt und gleichzeitig pflegt, und zwar ganz ohne aggressive Tenside sowie unnötige Zusatzstoffe. Es enthält unter anderem milde und natürliche Inhaltsstoffe wie Hafersamenöl, Algen- und Ringelblumenextrakt, welche Feuchtigkeit spenden und beruhigen. Dazu passend ist der Elbpfoten Samthaut Augen- und Ohrreiniger zu empfehlen. Er entfernt ohne starkes Reiben Schmutz und Ablagerungen an empfindlichen Stellen und ist praktisch in der Anwendung, da kein Abspülen erforderlich ist.

Steckbrief Spanischer Mastiff

Größe: 72 bis 88 cm

Gewicht: 65 bis 120 kg

Lebenserwartung: 10 bis 12 Jahre

Fellfarben: falb, schwarz oder gestromt

Spanischer Mastiff: ein sanfter und treuer Beschützer

Trotz der imposanten Größe besitzt ein Spanischer Mastiff ein ausgeglichenes und gelassenes Wesen sowie eine hohe Reizschwelle, was ihn insgesamt zu einem verlässlichen Familienhund mit starkem Schutzinstinkt macht. Gleichzeitig bringt er eine Menge Mut, Wachsamkeit und Eigenständigkeit mit. Wer ihm ausreichend Platz, eine konsequente, ruhige Führung und eine enge soziale Einbindung bietet, erhält einen treuen und würdevollen Begleiter mit einem großem Herzen. Wird er dann noch artgerecht mit den hochwertigen Produkten von Elbpfoten gepflegt, ist er auch optisch ein Bild von einem Hund.

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