Boxer,

Boxer

Mit ihrer unverkennbaren Mimik und ihrem liebenswerten Wesen erobern die muskelbepackten Boxer jedes Herz im Sturm. Sie gehören zu den beliebtesten Hunderassen überhaupt und gelten als außerordentlich verschmust. Gleichzeitig zählen sie zu den zehn offiziell als Diensthunde anerkannten Rassen und können daher sogar im Schutz-, Zoll- oder Polizeidienst zum Einsatz kommen, auch wenn dies heute nur noch selten der Fall ist.

Der Boxer und seine Geschichte

Vorfahre des Deutschen Boxers war der Brabanter Bullenbeißer, der in adeligen Kreise gerne für die Jagd auf Wildschweine eingesetzt wurde. Als später Bulldoggen eingekreuzt wurden, nannte man diese neue Zuchtlinie Boxer. Sie diente zunächst als Jagd- und Wachhund, später als Arbeitshund und noch etwas später als Begleit- und Schutzhund. Heute sind die charmanten Vierbeiner vor allem als Familienhunde beliebt.

Der Boxer und sein Charakter

Die kräftigen Hunde zeichnen sich durch eine Vielzahl an positiven Eigenschaften aus. Sie sind treu und kinderlieb, fröhlich und aufgeweckt, geduldig und mutig, aber auch sehr aktiv und temperamentvoll. Außerdem besitzen sie ein gesundes Selbstbewusstsein. Intelligenz, Arbeits- und Lernfreude sowie eine hohe Aufmerksamkeitsspanne gehören ebenso zu ihren Stärken. Das vielleicht bemerkenswerteste Merkmal ist jedoch die außerordentliche Spielfreude, die in der Regel bis ins hohe Alter erhalten bleibt. Ihr ganzes Leben tragen Boxer etwas Welpenhaftes in sich, so dass man ihr manchmal etwas ungestümes Wesen gerne verzeiht. Gleichwohl sind Boxer aber auch in der Lage, ihre Familie und ihr Zuhause zu verteidigen. Anderen Hunden gegenüber treten sie gerne dominant auf.

Kann man einen Boxer alleine lassen?

Jein. Bekommt der Boxer vor- und nachher genug Bewegung und Beschäftigung ist es durchaus möglich, ihn für einige wenige Stunden alleine zu lassen. Langweilen sich die Hunde oder werden sie nicht ausreichend gefordert, neigen sie bisweilen zu Nervosität und Hyperaktivität.

Wie oft muss ich mit einem Boxer Gassi gehen?

Zwei längere Runden pro Tag mit einer Dauer von jeweils einer Stunde sind ein Muss, denn die Tiere wollen gut ausgelastet werden. Zwischendurch empfehlen sich zwei bis drei kürzere Runden von je 20 bis 30 Minuten. In die Spaziergänge sollten immer wieder ausgiebige Spielphasen integriert werden. Diese sollten die Hunde sowohl körperlich als auch geistig beschäftigen.

Ist der Boxer ein Hund für Anfänger?

Obwohl Boxer sehr freundlich und gelehrig sind, eignen sie sich nur bedingt für Anfänger. Sie haben nämlich ihren ganz eigenen Kopf, was sich manchmal durch Sturheit bemerkbar macht. Außerdem kann der ausgeprägte Beschützerinstinkt zu Problemen führen, wenn die Vierbeiner nicht richtig erzogen werden. Der Besuch einer Hundeschule ist zu empfehlen.

Der Boxer und seine Gesundheit

Das Kupieren ist glücklicherweise auch beim Boxer mittlerweile verboten, eine extrem verkürzte Schnauze trifft man jedoch noch relativ häufig an. Die Hunde leiden dadurch oft unter Atemnot, weswegen man sich beim Kauf unbedingt für ein Tier mit einer längeren Schnauze entscheiden sollte. Wie bei allen größeren Rassen besteht auch hier eine erhöhte Anfälligkeit für Hüftgelenksdysplasie. Zu den weiteren rassetypischen Erkrankungen zählen Magen- und Darmprobleme wie Blähungen sowie Osteochondrosis dissecans (OCD). Diese Erkrankung tritt ab dem fünften Lebensmonat auf und geht mit einer Störung der Knochenbildung in den großen Gelenken einher. Rüden sind häufiger betroffen als Hündinnen.

Der Boxer und seine Pflege

Boxer haben ein sehr kurzes Fell, was die Pflege angenehm einfach macht. Ein weicher Striegel reicht oft aus, um Staub und Verschmutzungen zu entfernen. Wenn sich die Hunde im Frühling und Herbst im Fellwechsel befinden, haaren sie stärker und sollten häufiger gekämmt werden. Haben sie sich draußen so richtig ausgetobt, ist manchmal ein Bad erforderlich. Dabei sind aber einige Dinge zu beachten. Baden oder waschen Sie Ihr Tier niemals mit Ihrem eigenen Shampoo oder Duschgel. Diese Produkte sind auf den pH-Wert der menschlichen Haut abgestimmt, und die ist deutlich saurer als Hundehaut. Die Produkte könnten die natürliche Hautschutzbarriere schädigen. Das bedeutet, die Haut trocknet aus, Juckreiz und Schuppen nehmen zu. Außerdem hat die Haut des Hundes deutlich weniger Schichten als die des Menschen. Dadurch können Reizstoffe wie aggressive Tenside leichter eindringen und Schaden anrichten. Zudem haben Hunde eine viel sensibleren Geruchssinn. Human-Produkte sind jedoch oft stark parfümiert und reizen dadurch nicht nur die Haut, sie sind auch eine erhebliche Belastung für die feine Nase. Verwenden Sie darum unbedingt hochwertiges Hundeshampoo wie zum Beispiel von Elbpfoten. Es reinigt besonders mild, aber trotzdem gründlich, und ist auf die Tierhaut abgestimmt. Außerdem ist es frei von kritischen Substanzen wie Phthalaten, Sulfaten, Silikonen, Formaldehyd, Mineralöl und auch Duftstoffen. Das Fell Ihres Boxers erhält einen schönen Glanz und wird optimal gepflegt. Noch ein Tipp: Da Boxer Hängeohren besitzen, die für Verunreinigungen und Entzündungen etwas anfälliger sind, müssen diese unbedingt regelmäßig und gründlich gereinigt werden. Verwenden Sie dafür am besten den Samthaut Augen- und Ohrreiniger von Elbpfoten mit pflanzlichen Extrakten.

Steckbrief Boxer

Größe: 53 bis 63 cm

Gewicht: 25 bis 32 kg

Lebenserwartung: 10 bis 12 Jahre

Fellfarben: Rehbraun, Gelb-Gestromt, nicht FCI gemäße Varianten: Weiß und Schwarz

Der Boxer, ein großer und verspielter Charmeur

Wer dem Spiel- und Bewegungsdrang des Boxers entsprechen kann, hat mit ihm einen quicklebendigen und lebensfrohen Freund an seiner Seite. Wird er gut gepflegt, ist er auch optisch eine überaus elegante und stolze Erscheinung. Mit den Produkten von Elbpfoten wird das tierische Pflegeritual für den Hund zu einem verwöhnenden und wohltuenden Erlebnis.

Ähnliche Beiträge