Welsh Terrier

Welsh Terrier

Der Welsh Terrier ist ein aufgeweckter, mittelgroßer Hund mit einem hohen Bewegungsdrang und einer unbändigen Lebensfreude. Die Rasse ist relativ selten, hat aber viele Fans. Kein Wunder: Wer kann diesem verschmitzten Blick schon widerstehen?

Der Welsh Terrier und seine Geschichte

Die Historie der Rasse lässt sich bis in das zehnte Jahrhundert zurückverfolgen. Die quirligen Hunde stammen ursprünglich aus Wales und wurden in erster Linie für die Jagd auf Dachse, Füchse und Otter gehalten. Bis zur systematischen Zucht dauerte es aber noch bis zum 19. Jahrhundert. 1886 wurde der weltweit erste Welsh Terrier Club gegründet. Er setzte damals den Rassestandard, der sich bis heute nur wenig verändert hat.

Der Welsh Terrier und sein Charakter

Typisch Terrier: Die vorwitzigen Hunde haben ein ordentliches Temperament und gelten als sehr forsch und kernig. In ihnen steckt eine große Portion Abenteuerlust, weshalb sie für Coach Potatos gänzlich ungeeignet sind. Gleichzeitig sind sie meist frei von jeglicher Nervosität und Aggressivität, was sie bei einer ausreichenden geistigen und körperlichen Auslastung auch zu idealen Familienhunden macht. Prinzipiell ist der Welsh Terrier sehr intelligent und couragiert. Fremden gegenüber kann er aber auch misstrauisch und skeptisch sein. Er ist kein Langweiler und verfügt über einen stark ausgeprägten Jagdtrieb.

Kann man einen Welsh Terrier alleine lassen?

Nur kurze Zeit und nicht regelmäßig. Die klugen Hunde binden sich eng an ihre Menschen und wollen immer und überall dabei sein. Werden diese Bedürfnisse nicht erfüllt, könnten sich Verhaltensauffälligkeiten einstellen.

Wie oft muss ich mit einem Welsh Terrier Gassi gehen?

60 bis 90 Minuten aktive Bewegung im Freien sind pro Tag die absolute Untergrenze. Diese Zeit sollte auf zwei bis drei Spaziergänge verteilt werden. Freies Toben, Such- und Apportierspiele oder Hundesportarten befriedigen zudem den Bewegungsdrang und fördern die Intelligenz.

Ist der Welsh Terrier ein Anfängerhund?

Die agilen Terrier können eigenwillig und stur sein. Ebenso darf der natürlichen Jagdinstinkt nicht unterschätzt werden. Eine geduldige Erziehung ist darum ebenso wichtig wie eine frühzeitige Sozialisierung mit Menschen, Hunden und neuen Situationen sowie eine gewisse Hundeerfahrung.

Kann man mit einem Welsh Terrier Fahrrad fahren?

Grundsätzlich ja, denn die Hunde sind sportlich, aber man sollte langsam anfangen. Das heißt: Kurze Strecken zu Beginn, dann die Distanz allmählich steigern. Und ganz wichtig: Wasser mitnehmen und Pausen einplanen.

Der Welsh Terrier und seine Gesundheit

Die liebenswerten Terrier sind von Natur aus robuste und widerstandsfähige Hunde, aber wie bei allen Rassen gibt es auch bei ihnen bestimmte gesundheitliche Aspekte, die man kennen sollte. So neigen sie beispielsweise genetisch zu einer Schwäche des Aufhängeapparates der Augenlinse. Das kann zu einer Verlagerung der Augenlinse führen, die wiederum den sekundären Grünen Star begünstigen kann. Es gibt allerdings verlässliche Gentests, die diese Augenerkrankung nachweisen können. Bei der Ernährung ist zudem auf einen hohen Proteingehalt zu achten, denn der ist für die Muskulatur der sportlichen Welsh Terrier essenziell.

Der Welsh Terrier und seine Pflege

Wer mit dem Gedanken spielt, einen Welsh Terrier anzuschaffen, sollte wissen, dass die Rasse mehrmals im Jahr professionell getrimmt werden muss. Etwa alle drei vier Monate steht idealerweise ein Termin beim Hundefriseur im Kalender. Auch abseits dieser Termine braucht das raue Deckhaar mit der dichten Unterwolle eine gute Pflege. Am besten bürstet oder kämmt man die Hunde einmal täglich. Durch das Entfernen abgestorbener Haare wird Hautreizungen vorgebeugt, das Fell behält seine schöne Textur, und Verfilzungen werden vermieden. Die Ohrenpflege sollte mindestens einmal pro Woche erfolgen, wobei die Ohren sorgfältig auf Schmutz, Rötungen und auffallenden Geruch kontrolliert werden. Die Terrier haben nämlich teilweise sehr eng stehende Gehörgänge, die zu Infektionen neigen können. Hundehalter sollten aber unbedingt auf geeignete und hochwertige Pflegeprodukte achten, welche die Ohren sanft, aber dennoch gründlich reinigen. Eine gute Wahl ist der Samthaut Augen- und Ohrreiniger von Elbpfoten, der, wie der Name schon sagt, auch für die schonende Reinigung der Augen geeignet ist. Er ist vollkommen mild und dennoch extrem effektiv. Tipp: Besonders praktisch ist das Set mit dem wiederverwendbaren Waschie-Reinigungspad! Sollte der Welsh Terrier nach ausgiebigen Abenteuern im Freien ein Bad nötig haben, wissen verantwortungsvolle Frauchen und Herren, dass die eigenen Pflegeprodukte lieber im Badezimmerschrank bleiben. Diese sind schließlich nur auf den sauren pH-Wert der Haut von uns Menschen abgestimmt. Bei Hunden, deren Haut neutral bis leicht basisch ist, können die Produkte den natürlichen Schutzfilm der Haut zerstören, was oft zu Juckreiz, Trockenheit, Reizungen oder Infektionen führt. Elbpfoten bietet mit dem Samtfell Shampoo auch hier eine artgerechte, hautfreundliche und gründlich reinigende Lösung, die auf milden Tensiden, Algen- und Ringelblumenextrakt sowie Hafersamenöl basiert. Sie ist selbstverständlich frei von Substanzen, die für Hunde problematisch sein können. Zu solchen teilweise sogar schädlichen Stoffen gehören synthetische Duftstoffe, künstliche Farbstoffe, Sulfate, Parabene, Silikone und Mineralöle.

Steckbrief Welsh Terrier:

Größe: 36 bis 39 cm

Gewicht: 9 bis 10 kg

Fellfarben: schwarz mit lohfarbenen Abzeichen

Lebenserwartung: 13 bis 15 Jahre

Powerpaket mit starkem Willen

Der Welsh Terrier ist ein toller Hund für aktive Familien und Menschen, die einen lebhaften, intelligenten Begleiter suchen. Dank der hochwertigen Produkte von Elbpfoten bleibt er trotz aller Aktivitäten gut gepflegt. So wird er zu einem treuen Begleiter, der lange Freude bereitet.

Ähnliche Beiträge

  • Deutsche Dogge

    Die Deutsche Dogge ist mit ihrer stattlichen Größe und ihrer Eleganz eine auffallende Erscheinung. Sie besitzt in der Regel einen sanften Charakter und gilt allgemein als sehr gutmütig. Wer sich den riesigen Hund anschaffen möchte, braucht jedoch viel Platz und Zeit. Die Deutsche Dogge und ihre Geschichte Dass die Deutsche Dogge nicht nur Kraft, sondern auch Eleganz mitbringt, liegt an der…

  • Border Collie

    Der Border Collie gehört zu den intelligentesten Hunderassen überhaupt und ist ein regelrechter Workaholic. Als Hütehund will er regelmäßig beschäftigt und ausgepowert werden. Mit seinem aufgeweckten Wesen und dem auffallend schönen Erscheinungsbild ist er bei Hundefans sehr beliebt. Der Border Collie und seine Geschichte Der Leibarzt von Königin Elisabeth I. beschrieb 1576 erstmals die außerordentlichen…

  • Mallorca Schäferhund

    Der Mallorca Schäferhund – in seiner Heimat „Ca de Bestiar“ oder „Pastor Mallorquin“ genannt – ist ein selbstbewusster Hüte- und Treibhund, der allein schon mit seiner stattlichen Größe und seinem tiefschwarzen Fell beeindruckt. Abgesehen davon besitzt er auch einen sehr starken Charakter. Hundeliebhaber sollten wissen, dass die Rasse viel Zeit beansprucht und um jeden Preis…

  • Australian Shephard

    Auch der Australian Shepherd ist in den letzten Jahren zu einem regelrechten Modehund avanciert, was nicht zuletzt an seinem schönen und geradezu eleganten Erscheinungsbild liegt. An seine Halter stellt er allerdings hohe Ansprüche, denn das ausdauernde Energiebündel will permanent gefordert werden und braucht jede Menge „Action“. Ebenso benötigt das relativ lange Fell eine gute Pflege….

  • Bobtail

    Der Bobtail ist ein großer wuscheliger Hund mit einem imposanten Erscheinungsbild. Gleichzeitig ist er aber auch verspielt, fröhlich und liebevoll. Das macht ihn zu einem beliebten Familienhund, der jedoch aufgrund seines extrem langen und flauschigen Haarkleids eine besonders sorgfältige Pflege benötigt. Der Bobtail und seine Geschichte Die Rasse stammt ursprünglich aus England und ist auch…

  • Rottweiler

    Der Rottweiler ist ein mutiger Beschützer und Wächter, der jede Menge Muskelkraft besitzt. Für seine Bezugspersonen würde er durchs Feuer gehen. Der Rottweiler und seine Geschichte Die Ursprünge der Rasse liegen weit zurück. Schon die alten Römer nutzen kräftige, große Hunde zum Schutz ihrer Viehherden. Über die Handelsrouten der Viehhändler gelangten die Tiere schließlich auch…