Hund wird mit Elbpfotenpflegestick gepflegt

 Pfoten pflegen im Winter

So schützt du deinen Hund vor Streusalz, Kälte & rauer Haut

Der erste Schnee ist schön – für uns Menschen zumindest. Für unsere Hunde bedeutet der Winter hingegen eine echte Belastungsprobe für ihre Pfoten. Streusalz, gefrorener Boden, Kälte und Feuchtigkeit setzen dem empfindlichen Pfotenballen stark zu. Was viele Hundehalter nicht wissen: Schon wenige Maßnahmen können hier einen großen Unterschied machen.

 Warum der Winter Pfoten so strapaziert

Die Pfotenballen eines Hundes sind zwar von Natur aus robust – aber nicht unverwundbar. Im Winter kommen gleich mehrere Belastungen zusammen:

Streusalz ist der wohl größte Feind der Hundepfote. Es dringt in kleine Risse ein, verursacht brennende Schmerzen und kann bei empfindlicheren Hunden sogar zu Entzündungen führen. Viele Hunde lecken sich nach dem Spaziergang die Pfoten – und nehmen dabei das Salz auf, was auch innerlich Probleme verursachen kann.

Kälte und Frost entziehen der Haut Feuchtigkeit. Die Pfotenballen werden trocken, spröde und beginnen zu reißen – ähnlich wie Menschenhände ohne Handcreme im Winter. Bei älteren Hunden oder Rassen mit dünneren Ballen ist dieser Effekt besonders ausgeprägt.

Eis und Schnee können sich zwischen den Zehen festsetzen. Kleine Eisklumpen scheuern die empfindliche Haut wund und machen jeden weiteren Schritt schmerzhaft.

 5 Zeichen, dass dein Hund Pfotenschmerzen hat

Manchmal zeigen Hunde Beschwerden nicht offensichtlich. Achte auf diese Signale:

1. Dein Hund leckt oder knabbert häufig an seinen Pfoten nach dem Spaziergang.

2. Er hebt einzelne Pfoten beim Gehen an oder geht zögerlich.

3. Die Ballen wirken rissig, rau oder leicht gerötet.

4. Dein Hund ist nach Spaziergängen ungewöhnlich ruhig oder unruhig.

5. Er dreht beim Spaziergang plötzlich um oder möchte nicht mehr weiterlaufen.

Wenn du eines oder mehrere dieser Zeichen bemerkst, ist es Zeit zu handeln.

 So pflegst du Hundepfoten richtig im Winter

 Vor dem Spaziergang

Die beste Verteidigung ist Vorbereitung. Trage vor dem Spaziergang eine schützende Pflegecreme auf die Ballen auf. Sie bildet eine Schutzschicht gegen Streusalz und Kälte, ohne die natürliche Atmungsaktivität der Haut zu beeinträchtigen.

Alternativ können Hundestiefel helfen – nicht jeder Hund akzeptiert sie, aber für Hunde mit besonders empfindlichen Pfoten lohnt sich die Gewöhnung.

 Nach dem Spaziergang

Direkt nach dem Heimkommen: Pfoten gründlich mit lauwarmem Wasser abspülen. So wird Streusalz und Schmutz zuverlässig entfernt, bevor dein Hund daran lecken kann. Danach sanft abtupfen – nicht reiben, da das gereizte Haut zusätzlich belastet.

Anschließend die Pfoten auf Risse, Rötungen oder Fremdkörper zwischen den Zehen untersuchen.

 Regelmäßige Pflege

Die Pfotenpflege sollte im Winter zur täglichen Routine werden – nicht nur nach auffälligen Spaziergängen. Eine hochwertige Pflegecreme, die speziell für Tiere entwickelt wurde, hält die Ballen geschmeidig und schützt vor weiterer Austrocknung.

Wichtig dabei: Keine Produkte für Menschen verwenden. Der pH-Wert der Hundehaut unterscheidet sich deutlich vom menschlichen, und viele Inhaltsstoffe in herkömmlichen Hand- oder Fußcremes sind für Hunde ungeeignet oder sogar schädlich.

 Welche Pflegeprodukte sind geeignet?

Bei der Auswahl einer Pfotenpflege solltest du auf folgende Inhaltsstoffe achten:

– Rückfettende Komponenten wie Sheabutter, Lanolin oder pflanzliche Öle, die die Haut mit Feuchtigkeit versorgen

– Beruhigende Extrakte wie Ringelblume (Calendula), die gereizte Haut besänftigen

– Keine Mineralöle, Silikone oder Parabene – diese können die Hautbarriere langfristig schwächen

Die Samtpfote Pfotenpflege von Elbpfoten wurde speziell für den Einsatz bei Hunden entwickelt und enthält ausgewählte natürliche Wirkstoffe, die die Ballen schützen, nähren und regenerieren. Sie ist frei von schädlichen Substanzen und eignet sich auch für die regelmäßige Anwendung – gerade in den kalten Wintermonaten.

 Was tun bei starken Rissen oder Entzündungen?

Kleine Risse sind häufig und lassen sich mit konsequenter Pflege gut behandeln. Sind die Risse jedoch tief, stark gerötet oder beginnen sie zu bluten, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden. Gleiches gilt, wenn dein Hund stark hinkt oder die Pfote gar nicht mehr belasten möchte.

Für die Unterstützung der Wundheilung bei kleineren Verletzungen eignet sich das Samthaut SOS-Gel von Elbpfoten – es fördert die natürliche Regeneration der Haut und kann unterstützend eingesetzt werden.

 Kurz zusammengefasst: Die Winter-Pfoten-Checkliste 🐾

– ✅ Vor dem Spaziergang Pfotenschutz auftragen

– ✅ Nach dem Spaziergang Pfoten mit lauwarmem Wasser abspülen und abtupfen

– ✅ Pfoten täglich auf Risse, Rötungen oder Entzündungen kontrollieren

– ✅ Regelmäßige Pflege mit tiergerechten Produkten (kein Menschenpflegeprodukte!)

– ✅ Bei starken Beschwerden: Tierarzt aufsuchen

Mit etwas Aufmerksamkeit und der richtigen Routine kommen dein Hund und seine Pfoten gut durch den Winter – damit der gemeinsame Spaziergang im Schnee für alle ein Vergnügen bleibt. 🐶❄️

Ähnliche Beiträge