Pharaonenhund auf der Wiese

Pharaonenhund

Wenn es eine Rasse gibt, der man Ausstrahlung, Eleganz und Dynamik zuschreiben kann, dann ist es der Pharaonenhund. Mit seinem athletischen Körperbau und seinen anmutigen Bewegungen begeistert er unzählige Hundeliebhaber. Steht er ausnahmsweise mal still, könnte man ihn von Weitem tatsächlich für eine perfekte gemeißelte, antike Statue halten.

Der Pharaonenhund und seine Geschichte

Auch wenn es der Name vermuten lässt: Der Pharaonenhund soll offiziell nicht aus dem Alten Ägypten stammen, sondern von der Insel Malta. Die Malteser nennen die Rasse „Kelb tal-Fenek“, was sich mit „Hund des Kaninchens“ übersetzen lässt und auf ihren ursprünglichen Einsatz bei der Kaninchenjagd hindeutet. Dennoch: Außerhalb der Insel vertreten einige Züchter durchaus die Ansicht, dass die Hunde schon lange vor ihrer Entdeckung auf Malta im Nahen Osten gelebt haben. Gesicherte Beweise gibt es dafür jedoch nicht.

Der Pharaonenhund und sein Charakter

Der Pharaonenhund ist ein sehr lebhafter und fröhlicher Hund mit einem aufgeschlossenen und freundlichen Grundcharakter. Genau wegen dieser Freundlichkeit eignet er sich als Wachhund eher weniger, wenngleich er als recht bellfreudig gilt. Oft ist er bis er ins hohe Alter verspielt. Da er Kindern gegenüber viel Geduld aufbringt, passt er gut in aktive Familien. Aufgrund seiner hohen Bewegungsfreude, seines übersprudelnden Temperaments und der Tatsache, dass er recht viel bellt, ist die Haltung in Stadtwohnungen aber nur bedingt zu empfehlen.

Kann man einen Pharaonenhund alleine lassen?

Für einen kurzen Zeitraum kann er durchaus alleine bleiben, dies sollte aber nicht zur Regel werden. Die intelligente Rasse entwickelt eine enge Bindung an ihre Menschen und äußert sich zudem gerne durch lautstarkes Bellen, wenn man sie zurücklässt.

Wie oft muss ich mit einem Pharaonenhund Gassi gehen?

Viel und lange! Das heißt, wenigstens zwei bis drei Stunden pro Tag. Daneben sind Kopfarbeit (Suchspiele) und Hundesport zu empfehlen, denn die Rasse muss gut ausgelastet werden.

Ist der Pharaonenhund für Anfänger geeignet?

Eher weniger, denn die Bellfreude und der Jagdtrieb setzen eine geduldige und konsequente Erziehung voraus. Ebenso muss man bedenken, dass die Rasse viel Zeit für sich beansprucht.

Kann man mit einem Pharaonenhund Fahrrad fahren?

Ja, mit einem ausgewachsenen und gesunden Hund ist das problemlos möglich. Die Vierbeiner sind gute Sprinter, brauchen aber dennoch natürlich gelegentliche Pausen.

Der Pharaonenhund und seine Gesundheit

Zwar ist der Pharaonenhund von Natur aus eine robuste Rasse, Kälte mag er jedoch weniger. Da liegt an dem sehr kurzen Fell, dem geringen Fettanteil und der fehlenden Unterwolle. Schon bei leicht kühlen Temperaturen um fünf bis sieben Grad Celsius kann er frieren: vor allem bei Regen und/oder Wind. Hundehalter sollten ihn daher mit einem gut sitzenden, wärmenden und wasserabweisenden Mantel schützen. Dass der Hund friert, erkennt man an Anzeichen wie einem starken Zittern, einem krummen Rücken oder einer eingezogenen Rute. Viele Tiere wollen dann auch auffällig schnell wieder nach Hause.

Der Pharaonenhund und seine Pflege

Damit das kurze Fell seinen schönen Glanz behält, ist regelmäßiges Bürsten wichtig. Das muss nicht täglich sein, aber zumindest mehrmals in der Woche. Zudem entfernt das Bürsten lose Haare: Die haften sonst nämlich recht stark an Möbeln, der Kleidung oder dem Autositz. Da die Hunde bei einer artgerechten Haltung sehr viel Zeit mit Toben im Freien verbringen, kommen Halter um ein gelegentliches Bad oft nicht herum. Dagegen ist auch nicht einzuwenden, sofern speziell für Hunde entwickelte Produkte verwendet werden und keine Shampoos und Zusätze für den menschlichen Gebrauch. Gut zu wissen: Das ist keine Werbe- und Marketingstrategie, sondern ein absolutes Muss, da sich der pH-Wert der Haut von Mensch und Hund nicht miteinander vergleichen lässt. Oder anders ausgedrückt: Was der menschlichen Haut gut tut, kann der Hundehaut erheblich schaden. Im schlimmsten Fall drohen nicht nur Austrocknung mit Schuppenbildung und Juckreiz, sondern auch Entzündungen, da die natürliche Hautschutzbarriere der Hunde durch die ungeeigneten Produkte geschädigt wird. Mit speziell auf die Hundehaut abgestimmten und besonders schonenden Produkten wie dem Samtfell Shampoo und der Samtpfote Pfotenpflege tun Halter Ihrem Tier dagegen etwas Gutes und sorgen für ein gepflegtes, schönes und glänzendes Fell sowie geschmeidige Pfoten. Sie sind selbstverständlich frei von schädlichen Substanzen wie aggressiven Tensiden, künstlichen Duft- und Farbstoffen, Parabenen (können in den Hormonhaushalt eingreifen) und Silikonen (dichten die Haut ab und lassen sie kaum atmen). Gleiches gilt natürlich für die Pflege von Augen und Ohren. Um Infektionen durch Schmutz, Keime und Fremdkörper zu verhindern, müssen diese auch beim Pharaonenhund sorgfältig und regelmäßig gereinigt werden. Eine milde und gleichzeitig hoch wirksame Wahl ist der Samthaut Augen- und Ohrreiniger mit seiner einzigartigen, tierfreundlichen Formulierung.

Steckbrief Pharaonenhund:

Größe: 53 bis 63 cm

Gewicht: 18 bis 27 kg

Lebenserwartung: 11 bis 14 Jahre

Fellfarben: rostrot, hellbraun

Der Pharaonenhund, ein pfeilschneller Sprinter mit fröhlichem Gemüt

Wer den Pharaonenhund optimal auslastet und fördert, hat einen tollen Gute-Laune-Begleiter an seiner Seite, der für fast jedes Abenteuer zu haben ist. Damit die auffallend elegante Erscheinung erhalten bleibt, ist eine artgerechte Pflege wichtig. Diese können verantwortungsvolle Hundehalter mühelos mit dem speziell entwickelten und besonders sanften Sortiment von Elbpfoten gewährleisten.

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