Porträt eines wunderschönen blauen Thai Ridgeback-Hundes vor einem grünen Baum im Sommer

Thai Ridgeback

Temperamentvoll, aufmerksam und lauffreudig: Das ist der Thai Ridgeback. Er besitzt eine enorme Sprungkraft, ist äußerst wendig und verfügt über einen starken Willen. Damit ist klar: Er ist kein Hund für Stubenhocker.

Der Thai Ridgeback und seine Geschichte

Dass die Rasse aus Thailand stammt, ist nicht schwer zu erraten. Um genau zu sein, liegt ihr Ursprung im Osten des Landes. Hier wurde der Thai Ridgeback schon vor mehr als 300 Jahren als Wach- und Jagdhund eingesetzt. Demzufolge ist er mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht mit dem bei uns etwas bekannteren Rhodesian Ridgeback verwandt, wenngleich beide Rassen über den namensgebenden Haarkamm („Ridge“) verfügen.

Der Thai Ridgeback und sein Charakter

Absoluten Gehorsam darf man von einem Thai Ridgeback nicht erwarten, denn er hat einen eigenen Kopf. Treten seine Menschen als Autoritätspersonen auf, lässt er sich aber in der Regel gut führen. Wurde der Thai Ridgeback ausreichend sozialisiert, kann er ein treuer Familienhund sein. Er muss allerdings ausgelastet werden und braucht gerade in einer Familie mit kleineren Kindern Möglichkeiten, um sich zurückzuziehen.

Kann man einen Thai Ridgeback alleine lassen?

Aufgrund der recht hohen Eigenständigkeit macht es der Rasse meist nicht viel aus, einige Zeit alleine zu bleiben. Dennoch sollte das nicht zu oft und zu lange vorkommen, da sie sich eng an ihre Menschen anschließt.

Wie oft muss ich mit einem Thai Ridgeback Gassi gehen?

Für die agilen Hund sind zwei bis drei längere Spaziergänge pro Tag sehr wichtig. Das gemütliche Schlendern an der Leine ist damit jedoch nicht gemeint. Gut eignen sich begleitendes Joggen, freies Rennen sowie Hundesport wie Agility.

Ist der Thai Ridgeback ein Anfängerhund?

Nein. Er gehört in erfahrene Hände, die bei der Erziehung nicht auf Härte setzen, sondern auf Geduld und positive Verstärkung.

Kann man mit einem Thai Ridgeback Fahrrad fahren?

Ja, das ist für die aktiven Hunde mit dem athletischen Körperbau meistens sogar ein großes Vergnügen. Das Tier sollte allerdings ausgewachsen und gesund sein.

Der Thai Ridgeback und seine Gesundheit

Auch wenn die Hunde sehr robust sind, haben sie wie viele große Rassen eine erhöhte Anfälligkeit für Hüftdysplasie. Eine ganz spezielle Erkrankung ist dagegen Dermoid Sinus. Dabei handelt es sich um eine angeborene Fehlbildung der Haut, bei der ein schlauchförmiger Kanal entsteht, welcher von der Hautoberfläche bis in tiefere Gewebeschichten und manchmal sogar bis zur Wirbelsäule reichen kann. Unbehandelt kann das zu Entzündungen oder Abszessen führen. Die Therapie umfasst eine chirurgische Entfernung. Dermoid Sinus entsteht während der Embryonalentwicklung durch eine unvollständige Trennung von Haut und Nervensystem und kommt nicht nur beim Thai Ridgeback, sondern auch beim Rhodesian Ridgeback vor.

Der Thai Ridgeback und seine Pflege

Die großen Hunde haben ein kurzes und relativ pflegeleichtes Fell. Oft reicht es aus, es mehrmals wöchentlich mit einer weichen Bürste zu striegeln. Dadurch werden lose Haare, aber auch trockene Verschmutzungen entfernt. Dennoch kann manchmal ein Bad erforderlich sein. Dabei ist Einiges zu beachten. So sollte man das Tier grundsätzlich nur mit speziell für Hunde entwickelten Pflegeprodukten waschen.

Der Grund: Die menschliche Haut hat einen pH-Wert von etwa 5,5 und ist damit eher sauer, während die Haut von Hunden mit etwa 6,5 bis 7,5 neutraler ist. Produkte für Menschen, und dazu zählt auch das fälschlicherweise gerne verwendete Babyshampoo, sind daher nicht für den Thai Ridgeback geeignet, weil sie den natürlichen Säureschutzmantel der Hundehaut stören können. Typische Folgen: Hautreizungen, Trockenheit, Juckreiz oder eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen.

Eine empfehlenswerte Wahl ist das Elbpfoten Samtfell Shampoo, das gezielt für die sanfte Reinigung und Pflege von Hundefell entwickelt wurde und milde Tenside auf pflanzlicher Basis sowie pflegende Extrakte wie Hafersamenöl, Algen- und Ringelblumenextrakt enthält. Es reinigt ohne aggressive oder kritische Substanzen wie zum Beispiel Phthalate, Parabene, Sulfate und Formaldehyd-Freisetzer, fördert ein geschmeidiges, glänzendes Fell und eignet sich auch für empfindlichere Hauttypen beim Hund.

Ist die Haut bereits in einem Bereich irritiert, weil versehentlich ein herkömmliches Duschgel für Menschen für das Tier benutzt wurde, unterstützt das Samthaut SOS-Gel mit Kupferpeptid, Alge und Ringelblume die Wundregeneration und beruhigt die Haut. Auch die Pflege von Ohren und Augen ist beim Thai Ridgeback wichtig, da Fremdkörper, Keime und Schmutz zu schwerwiegenden Entzündungen führen können. Hier bietet sich der ebenfalls speziell entwickelte Samthaut Augen- und Ohrreiniger von Elbpfoten an. Er nutzt eine milde Formulierung, die Schmutz und Ablagerungen zuverlässig und ohne zu reizen entfernt. Besonders praktisch ist, dass er nach dem Auftragen nicht abgewaschen werden muss.

Steckbrief Thai Ridgeback

Größe: 56 bis 66 cm

Gewicht: 40 bis 50 kg

Lebenserwartung: 11 bis 12 Jahre

Fellfarben: falbfarben, rot, blau, dunkelbraun, schwarz

Intelligentes Kraftpaket für aktive Menschen

Wer den Thai Ridgeback fordert und fördert, hat einen tollen Hund an seiner Seite, mit dem die verschiedensten Outdoor-Aktivitäten noch mehr Spaß und Freude machen. Gerade bei langen Aufenthalten im Freien ist eine artgerechte und sorgfältige Pflege natürlich wichtig. Dafür gibt es zum Glück die hautfreundlichen und hoch wirksamen Produkte von Elbpfoten, die den Hunden zu einen rundum vitalen und eleganten Aussehen verhelfen.

Ähnliche Beiträge

  • |

    Siberian Husky

    Der Siberian Husky ist ein mittelgroßer und ausdauernder Schlittenhund mit dichtem Fell, aufrechten Ohren und oft auffallend hellen oder unterschiedlich gefärbten Augen. Er gilt als freundlich, intelligent und sehr energiegeladen, braucht deshalb aber auch viel Bewegung und Beschäftigung. Der Siberian Husky und seine Geschichte Die Hunde wurden über viele Generationen hinweg gezielt für das Leben…

  • Mallorca Schäferhund

    Der Mallorca Schäferhund – in seiner Heimat „Ca de Bestiar“ oder „Pastor Mallorquin“ genannt – ist ein selbstbewusster Hüte- und Treibhund, der allein schon mit seiner stattlichen Größe und seinem tiefschwarzen Fell beeindruckt. Abgesehen davon besitzt er auch einen sehr starken Charakter. Hundeliebhaber sollten wissen, dass die Rasse viel Zeit beansprucht und um jeden Preis…

  • English Foxhound

    Wer sich alte Bilder vom typischen Leben auf dem englischen Land anschaut, sieht darauf oft einen mittelgroßen Jagdhund, der optisch an einen langbeinigen Beagle erinnert. Dabei handelt es sich jedoch um den English Foxhound, einen traditionsreichen Lauf- und Meutehund. Die Rasse wird auch bei uns in Deutschland gerne auf Schleppjagden eingesetzt und gilt als sehr sportlich….

  • Pharaonenhund

    Wenn es eine Rasse gibt, der man Ausstrahlung, Eleganz und Dynamik zuschreiben kann, dann ist es der Pharaonenhund. Mit seinem athletischen Körperbau und seinen anmutigen Bewegungen begeistert er unzählige Hundeliebhaber. Steht er ausnahmsweise mal still, könnte man ihn von Weitem tatsächlich für eine perfekte gemeißelte, antike Statue halten. Der Pharaonenhund und seine Geschichte Auch wenn…

  • Havaneser

    Wer glaubt, dass die kleinen Havaneser mit dem niedlichen Aussehen reine Sofa-Hunde sind, der täuscht sich. Die wuscheligen Charmeure wollen spielen, toben, schnüffeln … und natürlich ganz viel kuscheln. Die Geschichte der Havaneser Wer den Rasse-Namen hört, der denkt automatisch an Havanna, die Hauptstadt von Kuba. Tatsächlich stammen die Hunde aber ursprünglich aus dem italienischen…

  • Australian Shephard

    Auch der Australian Shepherd ist in den letzten Jahren zu einem regelrechten Modehund avanciert, was nicht zuletzt an seinem schönen und geradezu eleganten Erscheinungsbild liegt. An seine Halter stellt er allerdings hohe Ansprüche, denn das ausdauernde Energiebündel will permanent gefordert werden und braucht jede Menge „Action“. Ebenso benötigt das relativ lange Fell eine gute Pflege….