Tibet Spaniel

Der Tibet Spaniel ist eine kleine Hunderasse mit einem sehr niedlichen Erscheinungsbild. Trotz des Namens gehört er nicht zu den Spaniels im klassischen Sinn, sondern zu den Gesellschafts- und Begleithunden. Er ist sehr lieb und anfängerfreundlich, aber auch schlau und aktiv.

Der Tibet Spaniel und seine Geschichte

Der Tibet Spaniel zählt zu den alten asiatischen Hunderassen und stammt ursprünglich aus den Hochlagen Tibets. Schon vor vielen Jahrhunderten wurde er in buddhistischen Klöstern gehalten, wo er als Begleit- und Wachhund diente. Oft saßen die kleinen Vierbeiner auf den Mauern oder Dächern der Klöster und meldeten fremde Besucher durch Bellen. Besonders geschätzt wurden sie wegen ihrer Aufmerksamkeit, ihrer Intelligenz und ihrer engen Bindung an die Mönche. Der Name entstand aber erst später in Europa und ist auf die Ähnlichkeit mit einem Spaniel zurückzuführen. Typische Jagdspaniels sind sie jedoch nicht.

Der Tibet Spaniel und sein Charakter

Der Tibet Spaniel ist ein intelligenter, aufmerksamer und sehr anhänglicher Hund. Er baut eine enge Bindung zu seiner Familie auf und ist meist freundlich, gegenüber Fremden jedoch oft zunächst zurückhaltend. Trotz seiner geringen Größe besitzt er ein selbstbewusstes Wesen und zeigt durch seine Wachsamkeit schnell an, wenn sich etwas Ungewöhnliches nähert. Gleichzeitig ist er verspielt, liebevoll und verschmust.

Kann man einen Tibet Spaniel alleine lassen?

Mit einem guten Training bleiben die meisten Hunde einige Stunden allein, besonders wenn sie ausreichend beschäftigt und ausgelastet sind. Wichtig ist, das Alleinbleiben schon früh und in kleinen Schritten zu üben, denn sonst kann Trennungsangst entstehen. Sehr lange Zeiten ohne Kontakt oder Beschäftigung können aber zu Stress, Bellen oder unerwünschtem Verhalten führen.

Wie oft muss ich mit einem Tibet Spaniel Gassi gehen?

Ein Tibet Spaniel braucht zwar täglich und regelmäßig Bewegung, allerdings weniger als viele große oder sportliche Hunderassen. Meist reichen etwa zwei bis drei Spaziergänge am Tag, die durch Spiel- und Beschäftigungszeiten zu Hause ergänzt werden. Insgesamt sind etwa eineinhalb bis zwei Stunden Bewegung pro Tag angemessen.

Ist der Tibet Spaniel ein Anfängerhund?

Grundsätzlich ist die Rasse für Anfänger geeignet, man sollte sich aber bewusst sein, dass die intelligenten Hunde durchaus ihren eigenen Kopf haben. Manchmal können sie auch etwas stur sein. Deshalb brauchen sie eine liebevolle, aber konsequente Erziehung.

Kann man mit einem Tibet Spaniel Fahrrad fahren?

Kurze, ruhige Strecken in einem gemütlichen Tempo können für gut trainierte Tiere möglich sein, aber längere oder schnelle Fahrradtouren sind ungeeignet und führen schnell zu Überforderung. Viel wohler fühlt sich die Rasse in einem Fahrradkorb oder einem -anhänger.

Der Tibet Spaniel und seine Gesundheit

Der Tibet Spaniel ist eine recht robuste und langlebige Hunderasse. Viele Tiere werden 13 bis 15 Jahre oder älter. Dennoch gibt es einige rassetypische gesundheitliche Anfälligkeiten, auf die man achten sollte. Dazu gehören vor allem Augenprobleme wie die progressive Netzhautatrophie, die im Alter zu Sehschwäche führen kann. Außerdem können gelegentlich Patellaluxationen auftreten, was bei kleinen Hunderassen aber nicht ungewöhnlich ist. Bei einzelnen Tieren kommen gelegentlich Zahnprobleme vor. Eine regelmäßige Zahnpflege kann dies jedoch verhindern.

Der Tibet Spaniel und seine Pflege

Die Pflege ist nicht sehr aufwendig, sie erfordert aber regelmäßige Aufmerksamkeit. Das mittellange, seidige Fell neigt dazu, sich an bestimmten Stellen, etwa hinter den Ohren, an den Flanken oder an den Hinterläufen, leicht zu verfilzen. Um lose Haare zu entfernen und Knoten vorzubeugen, sollte es deshalb idealerweise zwei- bis dreimal pro Woche gründlich gebürstet werden. Während des Fellwechsels wird tägliches Bürsten empfohlen. Die Augen sollten regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf vorsichtig gereinigt werden. In den inneren Augenwinkeln bilden sich sonst leicht Ablagerungen. Bei den Ohren gilt ebenfalls: regelmäßig prüfen und sanft säubern, da sich durch die behaarten Ohrbereiche Feuchtigkeit und Schmutz sammeln können. Das kann Entzündungen begünstigen. Eine empfehlenswerte Wahl ist der Samthaut Augen- und Ohrreiniger. Er reinigt die sensiblen Bereiche schonend, aber auch gründlich, und enthält milde und reizlose Inhaltsstoffe wie Hafer, Alge und Ringelblume. Gebadet werden muss der hübsche Spaniel nur bei Bedarf, zum Beispiel wenn er stark verschmutzt ist. Dabei ist wichtig, keine menschlichen Pflegeprodukte zu verwenden, da die Haut von Hunden einen anderen pH-Wert hat als die menschliche Haut. Klassische Shampoos sind meist zu sauer oder zu alkalisch, sie können die empfindliche Hautschutzbarriere zerstören, was zu Trockenheit, Juckreiz und Hautirritationen führen kann. Ebenso sollten Hundehalter auf Produkte mit Inhaltsstoffen wie Sodium Lauryl Sulfate (stark entfettend und potenziell hautreizend), Parabene (stehen im Verdacht, hormonell wirksam zu sein), Formaldehyd-Abspalter (können reizend und gesundheitlich bedenklich sein) und Silikone (dichten Haut und Fell ab und erschweren die Hautatmung) verzichten. Dagegen ist das Elbpfoten Samtfell Shampoo speziell darauf ausgelegt, das Fell sanft zu reinigen, ohne die natürliche Hautbarriere stark zu entfetten. Dadurch bleibt das Fell weich, gepflegt und gut kämmbar, was besonders beim Tibet Spaniel wichtig ist, da dadurch Verfilzungen verhindert werden.

Steckbrief Tibet Spaniel

Größe: 23 bis 25 cm

Gewicht: 4 bis 7 kg

Durchschnittliche Lebenserwartung: 12 bis 15 Jahre

Fellfarben: Schwarz, Weiß, Creme, Rot, Gold

Der Tibet Spaniel

Der Tibet Spaniel ist der perfekte Partner für Menschen und Familien, die einen ruhigen, anhänglichen und wachsamen Begleiter suchen und bereit sind, ihm Nähe, klare Regeln und regelmäßige Pflege zu geben. Die hochwertigen Produkte von Elbpfoten tragen dazu bei, das schöne Erscheinungsbild zu erhalten.

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