Labrador Retriever, 4 Hunde Labradore

Labrador Retriever

Labrador Retriever kennt und liebt fast jeder. Sie sind für ihr freundliches, ausgeglichenes und fröhliches Wesen bekannt und gelten als ideale Familienhunde. Stets möchten sie „ihren“ Menschen gefallen, und wenn Wasser in der Nähe ist, sind die bewegungsfreudigen Hunde nicht mehr zu halten. Für ein langes, gesundes und glückliches Hundeleben ist es aber wichtig, dass sich Halter mit der Rasse, der Pflege sowie mit rassetypischen Eigenschaften vertraut machen.

Historie und Charakter des Labrador Retrievers

Seine ursprüngliche Herkunft scheint der Labrador Retriever schon im Namen zu tragen: Die Labrador-Halbinsel im Osten von Kanada. Tatsächlich soll einer seiner Vorfahren der Newfoundland Water Dog gewesen sein, ein Hund, der vor allem bei Fischern zu finden war und ohne jegliche Scheu ins Wasser sprang, um beispielsweise aus dem Netz gefallene Fische zu holen oder Netze zu apportieren. Zur genauen Historie der Rasse, die im Jahre 1903 offiziell anerkannt wurde, gibt es jedoch unterschiedlichen Versionen. Heute ist der Labrador Retriever auch bei uns in Deutschland einer der beliebtesten Hunde überhaupt. Das liegt zum einen an seiner Anpassungsfähigkeit, seiner Treue und seiner ausgeprägten Menschenfreundlichkeit, zum anderen aber auch an der Intelligenz und Gutmütigkeit. Der Labrador Retriever liebt Kinder und zeigt sich im Umgang mit ihnen sensibel, geduldig und friedlich. Aufgrund all dieser Eigenschaften kommt er auch oft als Therapie-, Blinden- und Besuchshund zum Einsatz. Als Schutz- und Wachhund ist der Labrador Retriever dagegen weniger geeignet, wenngleich er durchaus mutig sein. Ausschlaggebend dafür ist in erster Linie seine Zutraulichkeit. Ein Labrador Retriever zeigt kaum Misstrauen und begegnet selbst Fremden oft mit einem freundlichen Schwanzwedeln. Aggressionen beobachtet man bei ihm nur extrem selten und wenn, dann nur in Ausnahmesituationen. Ein typisches Erbe seiner Vorfahren ist die Liebe zu Wasser. Der Labrador Retriever ist ein ausdauernder und guter Schwimmer und tobt sich gerne und zu jeder Jahreszeit im Wasser aus.

Haltungs-Tipps zum Labrador Retriever

Wie lange kann ich einen Labrador Retriever alleine lassen?

Von Natur aus ist die Rasse sehr anhänglich und auf „ihre“ Menschen fixiert. Sie möchte immer und überall dabei sein und bleibt nur ungern alleine. Dazu kommt, dass die Vierbeiner sehr sensibel sind. Mit dem richtigen Training sollten maximal fünf Stunden am Tag aber möglich sein.

Wie viele Gassi-Runden braucht ein Labrador Retriever täglich?

Mindestens drei, wobei die Gesamtlänge wenigstens zwei Stunden (besser mehr) betragen sollte. Die Hunde wollen sich bewegen und sich auspowern, sie brauchen Beschäftigung und „Action“.

Sind Labrador Retriever Anfängerhunde?

Die eingangs angesprochenen Charaktereigenschaften machen die Erziehung der klugen Fellnasen meist recht einfach, das heißt, der Labrador Retriever eignet sich durchaus für Anfänger ohne lange Hundeerfahrung. Halter sollten allerdings ebenfalls aktiv, unternehmungslustig und im besten Fall sportlich sein.

Kann ich mit einem Labrador Retriever Fahrradtouren unternehmen?

Ja, sofern das Tempo nicht zu hoch ist und eine gute Fahrradleine benutzt wird. Halter von Welpen oder Senior-Hunden sollten auf gemeinsame Fahrradtouren jedoch verzichten oder das Tier in einem Fahrradanhänger mitführen.

Der Labrador Retriever und seine Gesundheit

Auch wenn der Labrador ein sehr aktiver und bewegungsfreudiger Hund ist, neigt er wie alle größeren Rassen zu Erkrankungen des Bewegungsapparates. Dazu gehört in erster Linie die Hüftdysplasie, es kann aber auch eine Osteochondrose (pathologische Veränderung des Knorpels und der Knochen) oder eine Ellbogendysplasie vorkommen. Ebenso ist die Rasse etwas anfälliger für Augenerkrankungen wie den erblichen Katarakt, progressive Retinaatrophie und die Retinadysplasie. Außerdem neigen Labrador Retriever gelegentlich zu Übergewicht, denn sie verfügen über einen schier grenzenlosen Appetit und fressen leidenschaftlich gerne.

Wie pflege ich einen Labrador Retriever?

Der Labrador haart das ganze Jahr über und braucht täglich eine gute Fellpflege mit einer geeigneten Bürste. So werden Hautschüppchen, lose Haare und Schmutz sanft entfernt. Das Bürsten fördert zudem die Durchblutung der Haut und trägt zu einer Verbesserung ihrer Regenerationsfähigkeit bei. Da ein Labrador typische „Schlappohren“ besitzt, müssen auch diese regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden. Ansonsten kann es passieren, dass die Ohren von Milben und anderen Parasitzen befallen werden oder sich Fremdkörper wie beispielsweise Grannen festsetzen. All das kann bei unzureichender Pflege zu langwierigen und schweren Ohrenentzündungen führen, die dem Tier starke Schmerzen bereiten. Wer mit seinem Labrador bevorzugt im Wald und auf Wiesen unterwegs ist, sollte zudem regelmäßig einen Blick auf die Krallen werfen. Diese wetzen sich auf weichem Untergrund oft nicht ausreichend ab und müssen dann geschnitten werden. Zu guter Letzt ist anzumerken, dass sich ein Labrador Retriever gerne und oft schmutzig macht, indem er sich beispielsweise im Matsch wälzt, im Schlamm badet oder genüsslich durch Pfützen robbt. „Menschliche“ Duschgele, Seifen und Shampoos sind dann für die anschließende Reinigung völlig ungeeignet. Hundehaut hat nämlich einen ganz anderen ph-Wert und ist auch viel dünner als Menschenhaut, was schnell zu Problemen wie starker Austrocknung führen kann. Sie benötigt also spezielle Tierkosmetik beispielsweise von Elbpfoten, die explizit auf die Bedürfnisse der Tiere abgestimmt ist. Grundsätzlich sollten Inhaltsstoffe wie Ethanolamine (MEA, DEA, TEA), Parabene, Silikone, Isopropylalkohol, synthetische Duftstoffe sowie Natrium-Lauryl/Laureth-Sulfat beziehungsweise Natrium-Lauryl/Laureth-Ether-Sulfat für Hunde tabu sein. Eine gute Wahl sind hingegen milde, waschaktive Substanzen auf Pflanzenölbasis.

Steckbrief Labrador Retriever

Größe: 54 bis 57 cm

Gewicht: circa 25 bis 35 kg

Durchschnittliche Lebenserwartung: zehn bis zwölf Jahre

Farbvarianten: schwarz, schokoladenbraun, gelb

Eine tolle Rasse für Familien und aktive Menschen

Der Labrador Retriever ist eigentlich immer gut gelaunt und ein Hund, der Spaß macht. Er geht mit „seinen“ Menschen durch Dick und Dünn und ist für jedes Abenteuer zu haben. Gleichzeitig ist er im Umgang mit Kindern sehr sanft und geduldig. Mit der richtigen Pflege kann er bis ins hohe Alter gesund bleiben. Die hochwertigen Pflegeprodukte von Elbpfoten bieten sich hier besonders gut an.

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