Pekinese

Pekinese

Der Pekinese ist ein ganz zauberhafter kleiner Hund mit einem sehr charmanten Wesen, der aber auch durchaus eigenwillig sein kann. Bei uns ist er auch als Peking-Palasthund oder Pekingese bekannte.

Der Pekinese und seine Geschichte

Bei Pekinesen steckt die Herkunft schon im Namen, denn natürlich stammt die Rasse aus dem Kaiserreich China. Früher wurden die Tiere tatsächlich nur als Palasthunde des Kaiserhauses gehalten. Man nannte sie auch Löwenhunde. Auch diese Bezeichnung ist kein Zufall, denn wie es heißt, diente ein Pekinese einst als Begleithund für Buddha. Drohte Gefahr, soll sich der kleine Hund in einen Löwen verwandelt haben. 1860, im zweiten Opiumkrieg, gelangten einige Tiere mit den Briten nach Europa. Daraus wurden die europäischen Pekinesen gezüchtet. Nach Deutschland gelangten die ersten Pekinesen im Jahre 1900.

Der Pekinese und sein Charakter

Pekinesen sind Zwerge mit einem riesigen Selbstbewusstsein. Auch wenn sie keine Kläffer sind, zeichnen sie sich durch eine enorme Wachsamkeit aus. An ihre Bezugsperson schließen sie sich sehr eng an. Dennoch besitzen sie auch einen gewissen Eigensinn. Gerne bestimmen sie selbst, wann es Zeit zum Kuscheln ist oder wo es langgeht. Generell verfügt der Pekinese über ein relativ ruhiges Wesen. Er fühlt sich auch in einer Stadtwohnung wohl, sofern er genug Aufmerksamkeit bekommt. Mit artgerechtem Spielzeug kann man ihn gut beschäftigen, auch für Suchspiele kann er sich häufig sehr begeistern.

Kann ein Pekinese alleine bleiben?

Längere Zeit sollte der Pekinese nicht alleine gelassen werden. Er entwickelt eine sehr starke Bindung zu seinen Menschen und könnte alleine in der Wohnung leicht unruhig und ängstlich werden. Trennungsangst kommt bei der Rasse relativ häufig vor.

Wie oft muss ich mit meinem Pekinesen Gassi gehen?

Der Pekinese braucht keine langen Wanderungen, kleinere Spaziergänge reichen ihm völlig aus. Die sollten aber regelmäßig und über den Tag verteilt stattfinden. Die Hunde möchten ausgiebig schnüffeln und sich auch mal austoben können.

Eignet sich der Pekinese für Anfänger?

Pekinesen lassen sich in der Regel leicht erziehen und eignen sich darum auch für Anfänger. Natürlich sollte man nicht den Fehler machen, sie zu stark zu verhätscheln. Die kleinen Energiebündel können ganz schon stur sein und müssen lernen, wo ihre Grenzen sind.

Kann ich mit meinem Pekinesen Fahrrad fahren?

Wenn der Pekinese bequem und sicher in einem Fahrradkorb oder einem Anhänger sitzt, sollte das kein Problem sein. Allerdings kann er nicht neben dem Fahrrad laufen: Dafür ist er schlichtweg zu klein.

Der Pekinese und seine Gesundheit

Wer sich für einen Pekinesen interessiert, sollte sich unbedingt an einen verantwortungsvollen Züchter wenden, denn leider ist Qualzucht auch bei dieser Rasse ein Thema. So kann die Kurzschnäuzigkeit beispielsweise zu Atemproblemen führen. Dazu kommen die leicht hervortretenden Augen, die bisweilen zu Entzündungen neigen. Da sich die Zwerge nicht so ausgiebig bewegen wie große Hunde, ist ihr Energiebedarf relativ niedrig. Besitzer sollten also aufpassen, dass sich die Tiere keine überflüssigen Pfunde anfuttern, und das Gewicht hin und wieder kontrollieren.

Der Pekinese und seine Pflege

Die Fellpflege ist beim Pekinesen recht aufwendig. Das lange Haar muss täglich gekämmt oder gebürstet werden, denn sonst kann es verfilzen. Oft verfangen sich auch kleine Äste oder Blätter im Fell. Aufgrund der kurzen Beinchen und der niedrigen Höhe ist zudem vom Frühjahr bis zum Herbst mit Zecken zu rechnen, die sich mit dem bloßen Auge kaum aufspüren lassen. Die Nähe zum Boden sorgt dafür, dass die Hunde bei feuchter Witterung öfter mal schmutzig werden. Je nach Grad der Verschmutzung darf der Pekinese ruhig ab und zu gebadet werden, sofern artgerechtes und hochwertiges Tier-Shampoo verwendet wird. Hundehalter sollten ihre eigenen Pflegeprodukte niemals für ihre Tiere benutzen, da die Zusammensetzung explizit auf die Bedürfnisse der menschlichen Haut abgestimmt wurde. Das kann beim Pekinesen zu schweren Hautirritationen und zu starkem Juckreiz führen. Tier-Shampoos der Marke Elbpfoten reinigen das seidige lange Fell gründlich und sanft und verleihen ihm einen schönen Glanz. Sie sind frei von giftigen und kritischen Inhaltsstoffen, zu denen unter anderem Parabene, Sulfate, Phthalate, Silikone, Mineralöl sowie synthetische Farb- und Duftstoffe gehören. Stattdessen enthalten sie milde Tenside und pflanzliche Extrakte beispielsweise aus Ringelblumen und Algen. Ebenso kann mit den Elbpfoten Augen- und Ohrreinigern den vorhin erwähnten Entzündungen der Augen, aber auch der Ohren vorgebeugt werden. Es ist wichtig, sowohl die Augen als auch die Ohren regelmäßig zu kontrollieren, damit Schmutz sofort entfernt werden kann und es zu keinen Infektionen kommt. Abgerundet wird die Pflege durch die Elbpfoten Pfotenpflege und – für den Fall der Fälle – das Elbpfoten SOS-Gel, das irritierte Haut beruhigt und die Wundregeneration fördert.

Steckbrief Pekinese

Größe: nicht festgelegt, in der Regel 20 bis 30 Zentimeter

Gewicht: circa fünf Kilogramm

Lebenserwartung: bis zu 15 Jahre

Fellvarianten: schwarz-braun, sesam, rot-sesam, schwarz-sesam, rot

Der Pekinese, ein kleiner Hund mit großem Herzen

Der Pekinese ist viel mehr als ein Schoßhund für ältere Damen, sondern ein fröhlicher und selbstbewusster Begleiter für quasi jedes Alter. Interessierte sollten sich aber darüber im Klaren sein, dass ein Pekinese eine intensive Pflege benötigt. Mit den hochwertigen Produkten der Marke Elbpfoten wird die aber für Tier und Mensch zu einem rundum angenehmen Erlebnis.

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